Parallelen zum Vorjahr

Sonntag, 10. Juni 2007 um 23:10 Uhr

Genau wie Torsten Popp im Vorjahr konnte sich Fabio Fognini, der in beiden Konkurrenzen der Schickedanz Open bis ins Finale vorgedrungen war, am Ende nicht in die Siegerlisten eintragen.

Im Einzel unterlag der 20-jährige Italiener nach einer Spielzeit von knapp zwei Stunden dem dynamisch und kämpferisch agierenden Peter Luczak aus Australien mit 6:4, 2:6 und 2:6. Im Rahmen der Siegerehrung bedankte sich Peter Luczak ausdrücklich beim Fürther Publikum für dessen Verbundenheit zum Tennissport: „Bei kaum einem Challenger auf der Welt spielt man vor so vollen Rängen, vielen Dank, das ist etwas Besonderes“.

Den Titel widmete er seinem Coach, Shannon K. Nettle, der an diesem Tag seinen 29. Geburtstag feierte. Mit 60 Weltranglistenpunkten und € 6 150,- in der Tasche machte sich der Australier auf, um in Polen und Kasachstan die nächsten Challenger zu bestreiten.

Das Doppelendspiel konnten Bruno Echagaray (MEX) und Andre Ghem (BRA) für sich entscheiden. Nach Satzgleichstand gewannen sie den Match-Tiebreak gegen Fabio Fognini und Frederico Gil (POR) nach einigen ebenso genialen wie kuriosen Ballwechseln mit 13:11.

Neben der sportlichen Parallele weisen die diesjährigen Schickedanz Open weitere Gemeinsamkeiten zum Vorjahr auf. Zu der 29. Ausgabe des Traditionsturniers strömten, trotz des etwas schwächeren Abschneidens der deutschen Teilnehmer, wieder weit über 10 000 Zuschauer nach Dambach, um Spitzentennis hautnah zu erleben. Und erneut wurde das Organisationsteam um Fred Hübner (1. Vorstand) und André Zietsman (Turnierdirektor) von allen Seiten gelobt.

An dieser Stelle möchten sich die Verantwortlichen noch einmal bei den Sponsoren sowie den ehrenamtlichen Helfern, die in diesem Jahr der Tennisabteilung des TV Fürth 1860 für zwei Großevents zur Seite standen und dadurch einen Großteil ihrer Freizeit für den weißen Sport „geopfert“ haben, herzlich für ihren Idealismus und ihre Einsatzfreude bedanken.