Gremelmayr kann Brands nicht folgen

Donnerstag, 04. Juni 2009 um 21:04 Uhr

Der zweite Achtelfinaltag der Schickedanz Open hielt für Zuschauer und Veranstalter einige Überraschungen bereit.

Gleich das erste Match des Tages auf dem Centre Court wurde nicht zu Ende gespielt. Beim Stande von 3:6 und 1:2 musste der sympathische Qualifikant Louk Sörensen (IRL) die Partie gegen den gesetzten Spanier Ruben Ramirez Hidalgo verletzungsbedingt aufgeben.

Denis Gremelmayr, im Vorfeld als Favorit gehandelt, konnte im Einzel leider nicht überzeugen – in zwei glatten Sätzen musste er sich dem Argentinier Juan Pablo Brzezicki geschlagen geben. Völlig ungefährdet konnte sich dagegen Qualifikant Peter Luczak (AUS) in das Viertelfinale spielen. Er überließ Alejandro Falla pro Satz nur zwei Spiele. Jiri Vanek (CZE), der sich wie Luczak bei den Schickedanz Open bereits in die Siegerliste eintragen konnte,  setzte sich in drei Durchgängen gegen den in der Weltrangliste deutlich besser platzierten Roko Karanusic (CRO) durch. Als die größte Überraschung der Doppelkonkurrenz kann das Ausscheiden der an Position zwei gesetzten österreichisch-deutschen Paarung Daniel Koellerer/Frank Moser gesehen werden. Dem australischen Duo Peter Luczak und Joseph Sirianni waren die beiden an diesem Tag nicht gewachsen.

In den letzten drei Turniertagen  werden die Schickedanz Open-Spieler bestimmt noch einmal alles geben, um mit möglichst viel Preisgeld und Ranglistenpunkten in die Rasensaison zu starten.

Ein Highlight des Viertelfinaltags wird die Partie zwischen Daniel Brands, dem letzten deutschen Spieler im Einzelfeld, und Daniel Koellerer, dem für seine emotionalen Ausbrüche auf den Platz bekannten Österreicher, werden.

Freuen wir uns auf weitere drei Turniertage mit umkämpften Ballwechseln und spannungsgeladenen Begegnungen!